Anheften An manchen Abenden braucht man einfach etwas Beruhigendes, das sich trotzdem besonders anfühlt. Diese cremige Knoblauch-Weißpizza hat genau diese Lücke für mich gefüllt, als ich zum ersten Mal von Tomatensauce gelangweilt war. Der Duft von geschmolzenem Knoblauch in Butter füllte meine kleine Küche und verwandelte einen gewöhnlichen Dienstagabend in etwas Unvergessliches. Ich habe seitdem nie zurückgeblickt.
Ich erinnere mich, wie ich diese Pizza das erste Mal für Freunde gemacht habe, die skeptisch waren. Keine rote Sauce? Wirklich? Aber als die Blasen auf dem Käse golden wurden und der Knoblauchduft durch den Raum zog, verstummten die Zweifel. Wir saßen um meinen kleinen Küchentisch herum, zogen heiße, käsige Scheiben auseinander und lachten über geschmolzene Mozzarella-Fäden. Dieser Abend machte diese Pizza zu meinem Geheimrezept für gemütliche Zusammenkünfte.
Zutaten
- Pizzateig (450 g frisch): Gekaufter Teig funktioniert wunderbar und spart Zeit, aber wenn du deinen eigenen hast, umso besser – lass ihn vor dem Ausrollen Raumtemperatur erreichen.
- Ungesalzene Butter (2 Esslöffel): Die Basis für unsere Sauce, die dem Knoblauch hilft, sein volles Aroma zu entfalten, ohne zu verbrennen.
- Knoblauchzehen (4, fein gehackt): Frischer Knoblauch ist hier nicht verhandelbar – er wird süß und duftend, nicht scharf.
- Allzweckmehl (2 Esslöffel): Dies verdickt die Sauce zu einer cremigen Konsistenz, die perfekt am Teig haftet.
- Vollmilch (240 ml): Sorgt für die cremige Basis, ohne zu schwer zu sein.
- Sahne (60 ml): Fügt diesen luxuriösen, samtigen Reichtum hinzu, der diese Sauce besonders macht.
- Salz und schwarzer Pfeffer (je 1/4 Teelöffel): Einfache Würze, die den Knoblauch und Käse zum Strahlen bringt.
- Geriebener Parmesan (25 g plus 2 Esslöffel): In der Sauce eingerührt und darüber gestreut für doppelte käsige Güte.
- Geriebener Mozzarella (200 g): Wird wunderbar blasig und golden – die Hauptattraktion.
- Frische Petersilie (1 Esslöffel, gehackt, optional): Ein frischer grüner Akzent, der die Reichhaltigkeit ausgleicht.
- Olivenöl (zum Bestreichen): Macht die Kruste goldbraun und verlockend knusprig.
Anleitung
- Ofen vorheizen:
- Heize deinen Ofen auf 245 °C vor und lege einen Pizzastein oder ein Backblech hinein. Diese Hitze ist entscheidend für diese perfekt knusprige Kruste.
- Teig vorbereiten:
- Rolle den Teig auf einer bemehlten Oberfläche zu einem 30 cm Kreis aus und lege ihn auf Backpapier. Mach dir keine Sorgen um perfekte Kreise – rustikale Formen haben ihren eigenen Charme.
- Knoblauch-Sahnesauce zubereiten:
- Schmelze Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze und füge den Knoblauch hinzu, lass ihn etwa eine Minute duften. Rühre das Mehl ein, koche eine weitere Minute, dann füge langsam Milch und Sahne hinzu, würze mit Salz und Pfeffer, und lass unter ständigem Rühren 2–3 Minuten köcheln, bis die Sauce eindickt.
- Parmesan einrühren:
- Nimm die Sauce vom Herd und rühre den Parmesan ein, bis alles glatt und seidig ist. Die Sauce sollte einen Löffel beschichten, aber trotzdem fließen.
- Pizza belegen:
- Verteile die Knoblauchsauce gleichmäßig über dem Teig und lasse einen 1 cm Rand frei. Streue den Mozzarella darüber, dann den zusätzlichen Parmesan für extra Geschmack.
- Kruste bestreichen:
- Bestreiche den freiliegenden Rand mit Olivenöl – dieser kleine Schritt macht einen großen Unterschied in Farbe und Knusprigkeit. Sei nicht schüchtern damit.
- Backen:
- Schiebe die Pizza (auf dem Backpapier) auf den heißen Stein oder das Blech. Backe 12–15 Minuten, bis die Kruste golden und der Käse blubbernd und leicht gebräunt ist.
- Servieren:
- Nimm die Pizza heraus, garniere mit frischer Petersilie, wenn du möchtest, schneide sie in Stücke und serviere sie dampfend heiß. Der erste Bissen ist immer der beste.
Anheften Diese Pizza wurde für mich zu mehr als nur Abendessen, als meine Nachbarin vorbeikam, als ich sie backte. Sie blieb, wir teilten Scheiben über dem Herd, und sie erzählte mir Geschichten über ihre Oma in Neapel. Essen hat diese Art, Brücken zu bauen, selbst wenn es nur Pizza an einem zufälligen Donnerstag ist.
Variationen und Ergänzungen
Nachdem ich diese Basis dutzende Male gemacht habe, habe ich gelernt, dass sie Toppings wunderschön aufnimmt. Geschnittene Champignons, die du zuerst in Butter anbrätst, fügen eine erdige Tiefe hinzu. Frischer Spinat, direkt aus der Packung, welkt perfekt beim Backen. Karamellisierte Zwiebeln bringen eine dezente Süße, die den Knoblauch ergänzt. Ich streue manchmal auch Chiliflocken darüber für einen sanften Kick, der die Cremigkeit durchschneidet.
Serviervorschläge
Diese Pizza steht zwar für sich allein, aber ein einfacher Rucola-Salat mit Zitronendressing daneben hebt das Ganze auf ein neues Niveau. Der pfeffrige Biss des Rucola balanciert den reichhaltigen Käse perfekt aus. Ein Glas gekühlter Pinot Grigio ist meine bevorzugte Begleitung – seine knackige Säure schneidet durch die Cremigkeit wie ein Traum. An kälteren Abenden passt auch eine leichte Gemüsesuppe als Vorspeise wunderbar dazu.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Reste (falls es welche gibt) halten sich luftdicht verpackt im Kühlschrank bis zu drei Tage. Ich wärme Scheiben am liebsten in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze auf, abgedeckt, damit der Käse wieder schmilzt, während die Unterseite knusprig wird. Die Mikrowelle funktioniert in der Not, macht die Kruste aber weich. Friere übrig gebliebene Scheiben einzeln ein, getrennt durch Backpapier, und sie halten bis zu zwei Monate.
- Lass die Pizza vor dem Einwickeln vollständig abkühlen, um Feuchtigkeit zu vermeiden
- Friere die Sauce separat ein, wenn du sie im Voraus zubereiten möchtest
- Aufgetaute Pizza schmeckt am besten, wenn sie im Ofen bei 190 °C etwa 10 Minuten aufgewärmt wird
Anheften Diese cremige Knoblauch-Weißpizza ist zu meinem Rückzugsrezept für gemütliche Abende geworden, wenn ich etwas Beruhigendes brauche, das sich trotzdem besonders anfühlt. Ich hoffe, sie bringt dir genauso viel Freude wie mir.