Anheften An meinem dreißigsten Geburtstag wollte ich eigentlich gar nicht kochen. Aber dann stand ich doch in der Küche, hatte Hühnchen im Kühlschrank und ein Glas Pesto, das verwendet werden musste. Ich panierte die Schnitzel nach Gefühl, streute Parmesan in die Brösel, und als sie in der Pfanne brutzelten, roch es so gut, dass meine Nachbarin klingelte. Wir aßen zusammen auf dem Balkon, und sie sagte, das sei das beste Hühnchen, das sie je gegessen habe. Seitdem mache ich diese knusprigen Pesto-Schnitzel mindestens einmal im Monat.
Ich erinnere mich an einen verregneten Dienstagabend, als meine Schwester spontan vorbeikam. Sie war müde und hungrig, und ich hatte nur diese vier Hähnchenbrüste im Kühlschrank. Während ich die Schnitzel panierte, erzählte sie von ihrem Tag, und die Küche füllte sich mit dem Duft von brutzelndem Olivenöl und Parmesan. Als ich das Pesto darauf gab, leuchteten ihre Augen. Wir aßen direkt aus der Pfanne, und sie meinte, das sei genau das, was sie gebraucht habe.
Ingredients
- Hähnchenbrüste: Ich klopfe sie immer auf gleichmäßige Dicke, damit sie überall zur selben Zeit gar werden und nicht trocken.
- Panko-Semmelbrösel: Diese japanischen Brösel sind luftiger als normale und werden unglaublich knusprig, das macht den Unterschied.
- Parmesan: Frisch gerieben schmeckt er am besten und sorgt für eine goldene, würzige Kruste.
- Eier und Milch: Diese Mischung hilft der Panade, richtig am Fleisch zu haften, ohne abzufallen.
- Pesto: Ob selbstgemacht oder gekauft, es bringt sofort Frische und Tiefe ins Gericht.
- Olivenöl: Ich nehme genug, damit die Schnitzel richtig schwimmen und von allen Seiten knusprig werden.
Instructions
- Hühnchen vorbereiten:
- Würze die Hähnchenbrüste von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer. Klopfe sie mit einem Fleischklopfer auf etwa einen Zentimeter Dicke, damit sie gleichmäßig garen.
- Panierstation aufbauen:
- Stelle drei flache Schüsseln bereit: eine mit Mehl, eine mit verquirlten Eiern und Milch, und eine mit Panko, Parmesan und italienischen Kräutern gemischt. So bleibt alles übersichtlich und deine Hände werden nicht zu klebrig.
- Panieren:
- Wende jedes Schnitzel zuerst im Mehl, schüttle den Überschuss ab, tauche es dann ins Ei und drücke es zuletzt fest in die Pankobrösel. Ich drücke immer mit der flachen Hand, damit die Panade gut haftet.
- Braten:
- Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Brate die Schnitzel portionsweise 3 bis 4 Minuten pro Seite, bis sie goldbraun und durchgegart sind, dann lege sie auf Küchenpapier.
- Mit Pesto servieren:
- Richte die Schnitzel auf einer Platte an und gib auf jedes einen großzügigen Klecks Pesto. Garniere mit frischem Basilikum und serviere mit Zitronenspalten, wenn du magst.
Anheften Letzten Sommer habe ich diese Schnitzel für ein Picknick gemacht. Ich ließ sie auf Raumtemperatur abkühlen, schnitt sie in Streifen und packte sie in eine Box. Meine Freunde waren skeptisch, aber als sie reinbissen und das Pesto durch die knusprige Panade drang, war alle Skepsis vergessen. Seitdem sind sie fester Bestandteil jedes Ausflugs.
So wird die Panade perfekt knusprig
Der Trick liegt in der Reihenfolge und im festen Andrücken. Ich habe früher den Fehler gemacht, die Brösel nur leicht anzutupfen, aber dann fallen sie beim Braten ab. Jetzt drücke ich jedes Schnitzel richtig in die Panko-Parmesan-Mischung, fast wie beim Einmassieren. Und ich lasse sie vor dem Braten ein paar Minuten ruhen, damit die Panade richtig haftet. Das macht den Unterschied zwischen einer dünnen und einer richtig dicken, goldenen Kruste.
Was du zum Schnitzel servieren kannst
Ich liebe es, diese Schnitzel mit einem simplen Rucola-Salat zu servieren, nur mit Zitrone und Olivenöl. Manchmal mache ich auch Spaghetti aglio e olio dazu, oder einfach gebratenes Gemüse. An Tagen, an denen ich mehr Zeit habe, schneide ich die Schnitzel in Streifen und lege sie auf eine Focaccia mit Rucola und Tomaten. Das wird dann zum besten Sandwich der Woche.
Aufbewahren und Reste verwerten
Die Schnitzel halten sich im Kühlschrank bis zu drei Tage, aber ich wärme sie nie in der Mikrowelle auf, weil sie dann weich werden. Stattdessen lege ich sie für ein paar Minuten in den Backofen bei 180 Grad, und sie werden fast so knusprig wie frisch. Reste schneide ich gern in Würfel und werfe sie in einen Caesar Salad oder eine Pasta.
- Reste kannst du kalt in Wraps oder Sandwiches verwenden.
- Einfrieren funktioniert auch, aber am besten vor dem Braten, dann frittierst du sie direkt aus dem Gefrierfach.
- Ein Spritzer Zitrone vor dem Servieren hebt die Aromen noch einmal richtig an.
Anheften Diese knusprigen Pesto-Schnitzel sind für mich der Beweis, dass einfache Gerichte die besten sein können. Probier sie aus, und du wirst sehen, wie schnell sie zu deinem Lieblingsrezept werden.